Gebrauchsanweisung zur Liturgie

„GEBRAUCHSANWEISUNG zur LITURGIE“ war das Thema, das Frau Mag.a DDr.in Ingrid Fischer am 15. November 2018, 19.00 Uhr im Rahmen einer Veranstaltung des OFFENEN KREISES auf ganz besonders faszinierende Weise hielt.
Die Referentin ist Wissenschaftliche Assistentin bei den THEOLOGISCHEN KURSEN und unterrichtet die Fächer Liturgie und Kirchengeschichte.

Liturgie ist ein symbolischer Dialog zwischen Gott und Mensch in sinnenfälligen Zeichen, die die Verherrlichung Gottes und die Heiligung des Menschen zum Ziel hat. Es gibt eine Vielfalt an Gottesdienstformen, die Anlass bezogen sind. Primärsymbole wie Essen und Trinken, Teilen/Gemeinschaft, Eintauchen/Waschen, Salben, Singen u.a. sind auch Ausdrucksmittel in der Liturgie.

In der hl. Messe wird die Erlösung durch Jesus (Tod, Auferstehung und Wiederkunft sowie die Vollendung des Kosmos) gegenwärtig.

Jede Form der Liturgie ist eine Begegnung Gottes mit seinem Volk. Der Glaube des Menschen wird gefeiert. Mit Hilfe des Geistes Gottes ist Liturgie kein leeres Ritual, vielmehr soll durch die Begegnung Wandlung geschehen. Ein Aspekt, der für Frau Dr. Fischer sehr wichtig ist.

Die Liturgie – in der Begegnung Gottes mit seinem Volk – ist im Laufe der Zeit geworden und bleibt im Werden. Die letzte Re-Form erfolgte durch das Zweite Vatikanische Konzil (Sacrosanctum Concilium).

Frau Dr. Fischer gab auch immer wieder Raum für Gedanken aus dem Auditorium, was zu einem sehr lebendigen Austausch führte.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Essen, bei dem noch Platz war, Fragen zu stellen.

Helene und Hannes Spitalsky, Günther Mayer

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