Das waren die Höhepunkte beim Don Bosco Fest

31.01.2019 - Don Bosco Haus Wien

Zum Don Bosco Fest erinnerte das Don Bosco Haus an den von den Nazis ermordeten Hans-Georg Friedmann, zur Veranstaltungsreihe „Weltreligionen“ erschien ein Buch und Pater Johannes Haas zelebrierte erstmals die Festmesse.

Ein Geschenk für Helene & Helene
Anlässlich des Don Bosco Festes erhielten Helene Hornich und Helene Spitalsky die ersten beiden Exemplare der gedruckten Zusammenfassung ihrer Veranstaltungsreihe „Exkursion Weltreligionen“. Die beiden organisieren seit zehn Jahren mit viel Herzblut die erfolgreiche Veranstaltungsreihe. 80 waren es bisher, viele weitere sind in Planung. Unter den Gratulanten war auch Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald.

Stellt ein Kind in die Mitte
„Gott begegnet uns auf seine Weise“, das sagte Pater Johannes Haas in seiner Predigt zur Festmesse. Es war für ihn als Verantwortlichen Salesianer für die Salesianische Jugendbewegung die erste Festmesse im Wiener Don Bosco Haus, der er als Zelebrant vorstand. Das pädagogische Team des Hauses und die Salesianische Jugend gestalteten einen schwungvollen Gottesdienst. Zum Ausklang gab es ein Buffet, Getränke an der Cocktailbar sowie Musik der Gruppe AVE.

„Evviva Don Bosco!“

Die 13 Krimis des Hans Georg Friedmann
Durch eine Kooperation der VHS Hietzing, der Österreichischen Janusz Korczak Gesellschaft und dem Don Bosco Haus wurde die Geschichte von Hans Georg Friedmann wieder lebendig. Anlass war der Tag des Gedenkens an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und das Don Bosco Fest am 31. Jänner.

Hans Georg Friedmann stammte aus einer jüdischen Familie und wohnte in der Sankt-Veit-Gasse, ein paar Häuser vom Don Bosco Haus entfernt. Er begann als Zehnjähriger zu schreiben und verfasste zwischen 1938 und 1942 13 Abenteuerkrimis rund um den Superdetektiv Tom Lasker. Hans Georg starb im März 1945 im Konzentrationslager Kaufering.

Studentinnen und Studenten der Universität Wien (Proseminar Germanistik „Hans Georg Friedmann – eine Spurensuche“ mit Professorin Andrea Motamedi) stellten die von ihnen erarbeiteten Unterrichtskonzepte und -materialien zum selben Thema vor. Diese wurden durch die Ausstellung „Der Tod hat nicht das letzte Wort“ 2016 in der VHS Hietzing inspiriert, sind für jugendliche Schülerinnen und Schüler gedacht und sollen in absehbarer Zeit nach ihrer Präsentation Schulen für den Unterricht angeboten werden.

Bei der Veranstaltung wurde auch ein Film über den ersten Krimi von Friedmann, „Einer von uns“, gezeigt, gespielt von Kindern der 4. Klasse Volksschule am Campus Oberlaa.

Die Kooperation zwischen der VHS Hietzing und dem Don Bosco Haus hatte bereits bei der Enthüllung der Gedenktafeln für Hans Georg Friedmann im September 2018 vor seinem Wohnhaus in der Sankt-Veit-Gasse 15 eine neue Dimension erreicht.

(presse don bosco/vhs)

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